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VerloreneSeelen.net das schwarze Szene Magazin / Forum / Veranstaltungen, Konzerte, Partys und mehr.... / Wave-Gothic-Treffen / Ein Bericht vom letzten Jahr
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off Michael
Ein Bericht vom letzten Jahr - 15.05.2004 13:51:43 top
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Anzahl Beiträge: 4194 - hat den Admin ge****
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ja ich weiß ist schon lange her allerdings konnten wir diesen bericht dank unserer Redaktion endlich mal ausgraben und wollen ihn euch nicht vorenthalten der erinnerungen wegen.

Das Wave und Gothik Treffen 2003
-Der persönliche Raport-


Mein erstes WGT, wie würde es wohl werden und würden unsere sorgfältige angehäuften Vorräte die Anreise heil überstehen? Mit dem ICE von Augsburg nach Leipzig in vier Stunden, ohne Platzreservierung wäre es ganz schön eng geworden. Nach kürzester Zeit war der Zug gefüllt mit Reisenden auf dem Weg nach Hause, Bundeswehrlern und auch vereinzelt Gleichgesinnte mit dem gleichen Ziel:

Leipzig, dem subkulturellen Nabel der schwarzen Szene.

Wir gingen gerade zum wiederholten Male unsere Festivalplanung durch, wann und wo welcher Event zu bestaunen sein würde als die Zugdurchsage auch schon das Ende unserer Anreise verkündete.

Im Leipziger Bahnhof hielt sich unsere Begeisterung noch in Grenzen, nichts besonderes, ein Bahnhof eben wie jeder andere nur ein paar dunkle Gestalten mehr als sonst. Das änderte sich schnell als wir auf die Straße heraustraten und in einem Meer aus Schwarz badeten.

Kurz nach dem Weg und den nötigen Straßenbahnlinien gefragt, fuhren wir zu unserer etwas abgelegenen, aber günstigen Pension um uns frisch zu machen und das Gepäck zu verstauen. Die ersten 2 Veranstaltungen auf unserer „We will see“ – Liste hatten wir gerade verpasst und so gönnte sich noch jeder von uns eine kleine Dusche. Danach beschlossen wir erst einmal zur Agra-Halle , dem Mittelpunkt des WGT’s, zu fahren. Dort zu finden ist die Messehalle mit ihrem reichhaltigen Angebot an Kleidung, Musik, Schmuck. Gleich neben an eine große Konzerthalle, ein Café (oder sollte man Magentankstelle sagen), ein Discosaal, der Zeltplatz, massenhaft Stände mit Met, Süßwaren und Nahrhaftem sowie etwas entfernter das heidnische Dorf.

Tag 2 brach an und unsere Truppe frühstückte verschlafen und müde, durch Anreise und die vielen neuen Sinneseindrücke, aber nicht minder motiviert noch mehr zu erleben und zu sehen.

Der Park und seine Parkbühne waren zum Ziel unserer Unternehmerlust auserkoren. Frisch gestärkt machten wir uns daran aufzubrechen und wieder das weiterschlossene Straßenbahnnetz zu erkunden.

Straßenbahn und Taxi sind die wohl geeigneteste Art sich auf dem WGT fortzubewegen, denn nicht überall findet sich ein Parkplatz, auch sind einige Stationen, die sich über die ganze Stadt Leipzig erstrecken , nur zu Fuß zu erreichen (wie z.B. das Haus Auensee).

Zurück zum Park und das am Abend stattfindende Blutengelkonzert, denn dieses zu erleben unser großer Wunsch für den Abend war. Nach einem entspannenden Spaziergang durch den sonnigen und wundervoll angelegten Park gesellten wir uns zu den, um die Parkbühne angesiedelten Grüppchen Gleichartiger. Ein Becher kühlen Bieres im Schatten hochgewachsener Laubbäume, musikalisch untermalt, zwischen Schwarzliebhabern zu genießen war schon ein einmaliges Erlebnis, wie auch so viele einzelner kleiner Momente die das WGT durchgehend hervorbringt.

Pünktlich zu Blutengel wurde die Schlange vor dem Eingang der Parkbühne immer länger und umso größer war unsere Freude auch noch hineingekommen zu sein. Altbewährtes und neues Experimentelles, gaben Chris Pohl und seine Crew zum Besten, darunter viele Songs vom „Seelenschmerz“– sowie vom „Child of Glass“– Album.

Tag 3 brach an und mit ihm auch der Kater, der den Unternehmergeist aber nicht erschüttern konnte. Ein weiterer Besuch der Messehalle und des heidnischen Dorfes standen ganz oben auf unserer Liste, ebenso die Lesung Christian von Aster’s bis dato frisch erschienenem Werk „Dunkeldingens Düstershow“.

Gesagt getan und wieder machten wir uns mit unseren WGT- Stadt- und Veranstaltungsplänen, ohne die wir verloren gewesen wären, auf den Weg. Während wir uns bei den Verkaufsständen schon einiges für den nächsten Tag zum Kaufe ins Auge nahmen, entdeckten wir auch gleich einen Stand, welcher 20 verschiedene Sorten Patchouli anbot. So etwas gibt es eben nur auf dem WGT.

Da ein Teil unserer Gruppe auf dem Zeltplatz nächtigte und noch ermüdet war vom Kampf gegen die Ameisen, beschlossen wir den Tag im heidnischen Dorf auszuspannen. Dort gab es nicht nur die Ergebnisse großer Schmiedekunst zu erwerben sondern auch eine Vielzahl dargebotener Edelsteine, Amulette, Rüstungen, etc.. Natürlich durfte dabei frisch Gegrilltes und wohlbekömmlicher Met nicht fehlen. Frisch gestärkt ging es dann auf in die prächtige Innenstadt Leipzigs, mit ihrer Vielzahl von prunkvollen Staatsgebäuden aus längst vergangener Zeit. Abends dann am CinemaxX-Kino angelangt, welches für Vorlesungen und Autogrammstunden genutzt wurde. Christian von Aster ist schon ein merkwürdiger Kauz, dessen Werke aber so viele Gesichter aufhellten und in heiterem Lachen ausbrechen ließen.

Noch in der Nacht verbrachten wir ein paar amüsante Stunden in der Discohalle der Agra, sowie in der Moritzbastei, deren musikalisches Resümee unerschöpflich schien.

Nun brach der leidvolle letzte Tag des WGT’s an. Unsere Stimmung hielt sich wehmütig in Grenzen. So vieles hatten wir erlebt, aber so wenig gesehen. Zu wenig hatten wir bei unserer Planung die Erreichbarkeit der Orte bedacht und uns zu sehr in der Zeit verschätzt. Noch war es ja nicht zu Ende. Einkäufe und Abends den Showdown in der Agrahalle erleben war zum Ziele geworden. Und hatten wir auch nicht zu hoffen gewagt unsere Sinneseindrücke steigern zu können so spielten Fiddler’s Green, Schandmaul und Subway to Sally in der prall gefüllten Konzerthalle.

Schon am nächsten morgen beim Frühstück war uns klar was wir auch 2004 am Pfingstwochenende unternehmen wollten: Wir wollten Leipzig, zeitens des WGT’s, ein Meer aus Schwarz unter tausenden Gleichgesinnter von Neuem an erleben.


.::Signatur::.


...Eifersucht ist die Angst,...
...einen geliebten Menschen zu verlieren...
...Wenn du mich fragen würdest...
...wie lange ich dich noch liebe...
...könnte ich nur antworten:...
...ich kann es nicht sagen...
...da ich nicht weiß...
...wie lange ich lebe...

und Gott hasst mich
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