Blutengel – Demon Kiss

Marcel
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POPoNAUT - Mikrofon/gelb

Wenn ich den Namen Blutengel höre denke ich sogleich an Klassiker wie „Weg zu mir" oder „Children of the Night", die von unvergleichlicher schwarz-romantischem Tiefgang sind. Und genau so startet „Demon Kisses" mit „Angels of the dark". Weiter geht’s im gleichen Tempo über zu „Navigator", danach hören wir die ruhige aber dennoch schöne Ballade „Stay".
Allerdings hört sich „Ice Angel" auf gewisse Art unvollendet an, vielleicht hätte eine begleitende Stimme gereicht. „Go to hell" führt einen wieder an die ganz großen Songs vergangener Zeit und läuft gerade bei mir zum 3ten Mal auf Repeat. 😉 Nur „Resurrection" tanzt ebenso wie „Silent tears (for you)" aus der Reihe, denn bis auf den Refrain hätten die Songs wohl eher auf eine Scheibe der Terminal Choice, denn Chris Phol’s Blutengel gepasst. „Frozen Heart" umspielt mit sanfter Frauenstimme und flüssigem Rhythmus leidenschaftlich des Hörers Ohr und spätestens bei „In my dreams" hält es einen nicht mehr ruhig, das Tanzbein will geschwungen werden. Danach erholen wir uns von Sehnsucht erfüllt bei den beiden Balladen „Verzweiflung" sowie „Forever".

Zum „Song of the album" möchte ich gerne Lied Nr. 12 „In the distance" küren. Erst kraftvoll kontrollierend, im Refrain aber wieder sanftmütig klingend, wenn man vom Text absieht der nicht minder intensiv ins Ohr katapultiert wird. Danach klingt die CD immer ruhiger aus bis sie ganz verstummt.

Balladen und Clubhits werden geboten, doch Blutengel waren schon einmal besser, um nicht zu sagen leidenschaftlicher.
Fazit: Für diese CD gibt’s auf Grund wahnsinniger guter, aber auch weniger hörbarer Stücke 6,7 von 10 zu erreichenden Windmühlen.

Tracklist
01. Angels of the dark
02. Forever
03. Silent tears (for you)
04. In the distance
05. Solitary angel
06. Love killer
07. Sensless life
08. Navigator
09. Stay
10. Ice angel
11. Go to hell?
12. Resurrection
13. Frozen heart
14. In my dreams
15. Verzweiflung

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