Mera Luna

Marcel
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POPoNAUT - Mikrofon/gelb

Mera Luna 2007 – 11. und 12. August 2006 – Hildesheim
-Der Raport-

 

Am 11. August 2007 war es wieder soweit das Méra Luna Festival in Hildesheim öffnete zum 8.ten mal seine Toren.

Und wir von VerloreneSeelen.net waren natürlich für euch vor Ort um diesem Event zu huldigen.

So machten wir uns Freitagnacht auf die fast 600km lange Reise nach Hildesheim.

 

 

Nach etlichen Stunden Fahrt und einigen Dosen des fliegenden Stiers erreichten wir den Flugplatz in Hildesheim auf dem das schöne Méra Luna Festival jedes Jahr stattfindet.

Nachdem wir doch etwas früh dort angekommen waren, gönnten wir uns als aller erstes noch eine Stunde Schlaf im Auto bevor wir den Zeltplatz betraten um die anderen User unserer Website heimzusuchen.

 

Nachdem wir unsere Ausrüstung und Mitbringsel im Zelt von unserem guten alten Freund Spiderwitch®  verstaut hatten, machten wir uns auch schon auf den Weg um die Verkaufsstände des Festivals zu begutachten. Die Händerlermeile war bei unserem Eintreffen schon geöffnet, selbiges galt für die verschiedenen Imbisse auf dem Festival Areal. Der perfekte Zeitpunkt um die ersten Eindrücke des Wochenendes zu sammeln. Das Gelände war um diese Uhrzeit noch dünn besiedelt was uns aber nicht daran hinderte schon die ersten Bilder des Tages zu schießen.

 

Samstag der 11. August 2007

 

Die erste Band des Tages und der damit etwas undankbare Anfang machten THE LOVECAVE die seit dem Jahre 2003 gothic-metal in der Nähe von Mailand praktizieren.

Das vierer Gespann wurde angeführt von Francesca Chiara Casellati, welche mit ihrem schwarzen BH über den anderen Kleidungsstücken etwas verwirrte. Der Sound sprach für sich und so war es eigentlich ein recht gut Opener  für das Méra Luna Festival. Auf der Mainstage  gruppierten sich während dessen LOLA ANGST hinter einer riesigen Kirchenorgel  und schafften es zu dieser vorgezogenen Uhrzeit einiges zu bieten für die Gehör und Sehnerven. So wurde das Konzert umrahmt von 2 anmutigen Balletttänzerinnen welche das Auge immer wieder auf sich zogen.

Die Höllenmaschine von Kirchenorgel spuckte in regelmäßigen Abständen Feuer und so tat die lässige Art von Alexandar Goldmann und Reiner Schirner ihr übriges um eine gelungene Show zu bieten.

 

Mit JESUS ON EXTASY betrat anschließend ein weiterer interessanter Akt  des Festivals die Bühne, die Industriel-Rocker hatten wenig Mühe mit ihrer Show sowie natürlich der gelungenen Musik das Publikum zu begeistern. Allen voran Sänger Dorian Deveraux welcher seinen Bekanntheitsgrad nicht nur wegen seines Äußeren zu verdanken hatt. Mit auf der Bühne standen Keyboarderin Ophelia Dax, Alicia an der Gitarre (ehemals PAIN)  sowie ein Drummer welcher den Sound gehörig verbesserte.

Im Ganzen ein sehr gelungener Gig welcher die nun strahlende Sonne huldigte.

 

Die nächste Band  welche sich uns nun präsentierte war CLIENT aus dem schönen Briten Lande. Dazu wäre gleich zu sagen das ich etwas erstaunt war nachdem ich Robert Görl am Schlagzeug entdeckte (welcher ja bekanntermaßen bei D.A.F. tätig ist). Fehlen bei diesem Auftritt durften natürlich nicht Hits wie „Radio“, „Down to the Underground“ oder „Pornography“. Klamotten und Posen war altbekannt was aber nichts daran änderte dass der 45minütiege Auftritt seinen Reiz hatte.

Für die anstehenden Konzerte der Band im Herbst hat man mit Charlotte Hatherley (ex ASH) bereits einen weiteren interessanten Gast angekündigt.

 

Nach einer kurzen Umbauphase er
oberten nun ASSEMBLAGE 23 die Bühne. Tom Shear wurde dieses mal von Daniel Myer (HAUJOBB) und Dr. T (live keys FADERHEAD) begleitet. Diese Kombination hatte etwas für sich und so genossen wir einen schönen Gig mit Songs wie „document“, „naked“, „dissapoint“ oder „let the wind erase me“.

 

COVERNANT sollten die Künstler sein die uns als nächstes beglückten. Und sie taten das was wir von ihnen erwarteten sie begeisterten in vollen maßen. Die Musik zwang einen regelrecht dazu das Tanzbein zu schwingen und ein Hit nach dem anderen klang in unseren Ohren.

Die Live Drums bildeten ein besonderes Highlight in der Performance mit Tom Shear  und rundeten das komplette Konzert gelungen ab. Tom Shear  wie immer im hellen Anzug begeisterte die Fans und feierte das Festival. Dieses Konzert gehört mit zu meinen Favoriten dieses Festivals. Mit „Leiermann“, „Call The Ships To Port“  und „Bullet“ wurden natürlich auch Songs gespielt die das herz im Dreieck springen ließen. Bei „The Man“ kamen die Live Drums perfekt zu ihren Einsatz und das Ergebnis war atemberaubend.

 

Nach COVERNANT betraten die Japaner von DIR EN GREY die Bühne und ich fühlte mich teilweise wie auf einem Tokio Hotel Konzert. Die 1997 in Osaka entstandene Formation gehört seit einiger Zeit zur Spitze des J-Rocks, und begeisterte hauptsächlich die überwiegend jungen weiblichen Fans welche sich direkt an der Bühne mit Flaggen positioniert hatten. Leider traf dieses Konzert nicht annähernd meinen Geschmack und so musste ich mehr über die Show schmunzeln als das ich von selbiger Angetan war.

 

Besser ging es da für meinen Geschmack bei EMILIE AUTUMN im Hangar zu Gange welche zu einem Teekränzchen luden. EMILIE AUTUMN schaffen es irgendwie sich auf jedem ihrer Konzerte neu da zu bieten und so war es ein Genuss für Ohren und Augen. Der Hangar war überlaufen und die Theaterhafte Show war wie nicht anders gewohnt extraklasse. Mit ihrer elektronischen Geige bot so die Gruppe wieder einmal ein Gesamtkunstwerk das sicherlich seines gleichen sucht und sich mit ziemlicher Sicherheit immer mehr Beliebtheit erfreuen wird. Kurz und Bündig ein Klasse Konzert welches ich immer wieder besuchen würde.

 

Während EMILIE AUTUMN im Hangar ihr Set darboten spielten SCHANDMAUL auf der Mainstage in altbekannter Manier und fesselten dort ihr Publikum. Leider konnte ich mich diesem Konzert nicht ganz hingeben da mich die Band im Hangar zu sehr in ihren Bann zog.

 

Etwas stressiger ging es anschließend für mich bei SUICIDE COMMANDO zur Sache die mit einer leichten Verspätung um 22.15Uhr den Hangar betraten. Aufgrund dessen das fast zeitgleich AND ONE auf der Mainstage performten war ich gezwungen das Konzert mit den Schlagworten „Bind Torture and Kill“ zu verlassen um mich nach wenigen Bildern bei AND ONE einzufinden.

 

Da dies mein erstes Konzert von AND ONE war, war ich natürlich sehr gespannt auf das dargebotene.

Mit einem grinsen auf dem Gesicht erklärte der heimliche Headliner des Festivals Steve Naghavi das Méra Luna für eröffnet. Angezogen im sommerlich weißem Anzug mit oranger Krawatte wurde er begeistert vom Publikum empfangen. Wie von der Tarantel gestochen schoss er über die Bühne und erfreute sich am vor ihm feiernden Publikum. Bei den Hits „1-2-3- Technoman“ blieb uns natürlich nicht anderes übrig wie lauthals mit zu singen. Härtere Klänge dagegen gab es bei „Steine sind Steine“ wobei das ganze dann wieder bei  Military Fashion Show“ im poppigen verklang.

Weitere Hits des Konzerts „Bewegt euch“, „Deutschmaschine“ sowie „Für“.

 

Dieses Konzert war der kr&o
uml;nende Abschluss des ersten Abends auf dem Méra Luna Festival 2007 und wir konnten uns bei einer Flasche Met genüsslich ins zelt zurück ziehen.

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