Dark X-Mas Festival

Marcel
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Unser letztes Festival des Jahres sollte mich und eine Redakteurin in die Rockfabrik Augsburg zum Dark X-Mas Festival 2008 führen. Trotz eines Montags reihten sich doch schon eine angenehme Zahl von Besuchern vor dem Eingang der Rockfabrik und wartete auf Einlass.

 

Mit dabei in diesem Jahr waren die Jungs von „KLOQ“ welche auch den Abend eröffnen sollten. Aufgrund dessen das die Rockfabrik noch mäßig gefüllt war hatte ich das Gefühl das dieses Eröffnen des Festivals wieder einmal zu den undankbaren Aufgaben einer Band gehörte. Allerdings bin ich auch nicht wirklich anderes in Augsburg gewöhnt ob es nun daran liegt das das Augsburger Publikum nicht aus sich heraus gehen kann oder die Ansprüche zu hoch sind kann ich hier leider nicht eindeutig sagen. Trotz alledem legte „KLOQ“ ein Respektables Konzert hin und schaffte es dann doch die Augsburger auf zu tauen.

Sänger Greg Cumbers begeisterte so auf seine Art mit EBM-Krachern wie „Push it“ oder „You never know“ das Publikum so das endlich Bewegung in den Reihen der Gäste entstand und man endlich auch das ein oder andere schwingende Tanzbein entdecken konnte. Damit standen die Sterne für die folgende Band „Rotersand“ verdammt gut. 

 

Setlist KLOQ
Ibiza
We’re just physical
You never know
Connecting
Move forward
I never said
Push it

 

 

Rotersand” dürfte mittlerweile jedem Elektro Jünger ein Begriff sein mit ihrem Debütalbum „Truth  is fanatic“ sorgten sie 2003 für sehr viel Aufsehen und sind seid dem zu einem festen Bestandteil der Elektro Szene geworden. Das Trio welches aus dem Ruhrport stammt begann ihr Set mit dem Track „Almost violent“ und obwohl schon längst die Musik erklang war weit und breit kein „Rasc“ zu sehen. Dieser zog es vor die Bühne von vorne mit einem Gang durch das Publikum zu erobern was für Begeisterung unter dem Publikum sorgte. Der 2-Meter Hüne schaffte es anschließend auch spielend jeden im Saal auf seine Seite zu ziehen und das Augsburger Publikum dankte es ihm mit jubelndem Applaus. Das Publikum tanzte regelrecht nach „Rasc“ Pfeife was er wiederum mit seinen Tanzkontrollen überprüfte. „Rotersand“ war zu diesem Zeitpunkt schon mein heimlicher Favorit des Abends und mit ziemlicher Sicherheit auch der einiger anderer Anwesender.

Mit seinem Gang durch das Publikum welchen er auch noch während des Konzertes zelebrierte begeisterte er das Publikum und die Rockfabrik Augsburg tanzte.

 

Setlist ROTERSAND
Almost Violent
I Cry
Dare to Live
Lost
Lifelight
Exterminate Annihilate Destroy
Undone

 

 

 

Nach einer kurzen Umbauphase sollten nun die Co-Headliner des Abends „Diary of Dreams“ die Bühne betreten und mit ihren altbekannten Hits das Publikum auf den Kopf stellen.

Neu für mich war das 2. Keyboard welches Torben WendtDiorama“ bediente. Das Set wurde auch sofort Energie geladen mit dem Stück „Menschfeind“ eröffnet. Dieses düster wirkende Lied vom gleichnamigen Album aus dem Jahre 2005 war der perfekte opener für das von vielen lang erwartete Konzert.

Der nächste Song „Chemicals“ begeisterte gleicher maßen die Augsburger und führte uns zurück in die Vergangenheit der Bandgeschichte. Und schon jetzt merkte man dass die beiden Vorbands es geschafft hatten das Augsburger Publikum ausreichend anzuheizen, es wurde begeistert mit gesungen und das Tanzbein geschwungen. Ein besonderes Highlight dieses Konzertes war mit Sicherheit das von Adrian und Torben gesungene Duett bei „Butterfly: Dance“ welches gleichermaßen die Menge aufgrund des emotionalen und ausdrucksstarken Gesangs der beiden begeisterte. „Diary of Dreams“ bewiesen mit diesem Konzert wieder einmal das sie zu den Meistern ihrer Zunft gehören. Beendet wurde die Live Darbietung der Band mit ihrem Stück „Kingdorm“ was auch dir Rufe nach einer Zugabe leider nicht ändern konnten.

 

Setlist DIARY OF DREAMS
Menschfeind
Chemicals
The Plague
Amok
Traumtänzer
Butterfly:Dance
Soulstripper
Panik?
The Curse
Kindrom

 

Nun kommen wir aber zum Headliner des Abends auf den vor allem die Besucher des Festivals ab 30jahre aufwärts gewartet hatten. „Nitzer Ebb“ enterten die Bühne und was sofort auffiel waren die gehobenen Jahrgänge am Bühnenrand welche vom ersten Ton an wild das Tanzbein schwangen was leider aufgrund des nicht wirklich nutzbaren Fotograben etwas ansträngend zum fotografieren war. Jason Payne und Bon Harris nahmen an ihren E-Drums am hinteren Rand der Bühne Platz und ein gut gelaunter Douglas McCarthy in Schwarz mit Fliegerbrille die Bühne.

Seit dem Wave Gotik Treffen 2006 kann die EBM-Fraktion endlich auch wieder Live zu den Songs der Kultband aus den 80er Jahren abzappeln was sie auch ausdrucksstark bewies. Allerdings hatte ich das Gefühl das vergangene Konzerte der Band Energie geladener und auch vom Gesang her druckvoller waren was allerdings die Begeisterung des Publikums keinen Abbruch brachte. Jeder einzelne Song wurde begeistert aufgenommen was vielleicht auch daran lag das die Band nun seit über 20 Jahren im Geschäft ist und eine treue Fangemeinde sein eigen nennen kann. So wurden vor allen die alten Songs wie „Let your body lern“ oder „Getting closer“ begeistert aufgenommen und die Rockfabrik Augsburg glich zu diesem Moment einem Hexenkessel. Aufgrund seiner Energie geladenen Darbietung die Douglas McCarthy von einer Seite der Bühne zur anderen pilgern ließ verwundert es auch nicht das die letzten 20 Jahre scheinbar spurlos an ihm vorbei gegangen sind. So näherten wir uns auch langsam aber sicher dem Ende des Festivals und nach 2 Zugaben „Getting Closer“ und „Give to your“ sollten auch das X-Mas Festival 2008 in der Rockfabrik Augsburg zu den Akten gehen.

 

Setlist NITZER EBB
Walk on
Promises
Let your body learn
Hearts & Minds
Lightning Man
Godhead
For Fun
Never known
Once you say
Blood Money
Shame
Payroll
Murderous
Control
Join in the Chant

Zugaben:
Getting closer
Give to you

 

Die Party in der Rockfabrik sollte aber mit dem Ende des Konzertes noch nicht zu Ende sein so wurde noch bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig auf der Tanzfläche sowie in den angrenzenden Räumlichkeiten gefeiert. Und wie beenden mit diesem Festival ein erfolgreiches Jahr 2008.

 

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