Nocturnal Culture Night

Marcel
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POPoNAUT - Mikrofon/gelb

Das war es leider schon wieder…. das 5. NCN-Festival.

Als wir auf der Autobahn in Richtung Deutzen strebten, haben wir uns gefragt wieso immer auf unserer Straßenseite der Lindwurm sich wie eine Schnecke durch Täler und über Berge frist, während auf der Gegenspur sogar Kleinwagen Rennen veranstalten konnten. Stau, Stau und nochmal Stillstand, wir haben wiedermal fast 2 Stunden länger gebraucht als vorgesehen. Dafür einmal angekommen, haben wir die Area aber schnell gefunden. Zum Glück haben wir ca. 50m vor dem Eingang parken können und waren somit schnell am Geschehen und an der Bühne.

Die Bandauswahl war erstklassig! Von kleinen unbekannteren Bands, wie Gecko Sector oder Slave Republic, bis hin zu Größen der Szene, Suicide Commando und Saltatio Mortis, war alles vertreten. Und auch das Publikum war breit gefächert, nur die Spezies „Leuchtkäfer“ hat gefehlt, was bei der guten Musikauswahl für sie, uns eigentlich verwundert hat! Wo doch Nachtmahr, Xotox und Modcom absolut tanzbar sind und dies auch in die Tat umgesetzt wurde. Sicher werden wir auf dem Nocturnal Culture Night aber auch nicht lange auf die Knicklichtfraktion warten müssen, was sich sicher 2011 schon zeigen wird.

Der Samstag lief für uns ruhig und entspannt ab, allerorts wurden wir von den Zuständigen und Securitys immer unterstützt und somit war für uns ein gutes Arbeiten möglich.  Die Bands haben ohne Überschneidungen spielen können, so das das Publikum alle Bands ansehen konnte und nicht über das Gelände hetzen mußte. Das Amphi-Theater füllte sich langsam so nach dem Mittagessen und gegen Abend immer mehr. Alle wollten sie Megaherz und Suicide Commando sehen, und der Cocktail-Standbetreiber erfreute sich großen Andrangs. Was am Sonntagvormittag wohl auch folgen für einige Festivalbesucher hatte, es wurde erst gegen 15 Uhr wieder lebendiger auf der Amphibühne. Auch nicht zu vergessen die Thüringer-Bratwurststände die mindestens zweimal vertreten waren und eine sehr schmackhafte Kalorienzufuhr sicherstellten.

 

Am Sonntag kam der reibungslose Ablauf des Festivals auf Grund eines verspäteten Flieger´s ins wanken. Doch durch die Spontanität von Girls Under Glass, die 45min eher gespielt haben, hat Modcom genug Zeit zum Anreisen bekommen  und das Festival war, was das Einhalten der Timeline betrifft, gerettet.

Vanessa konnten leider nicht auftreten, für sie sind Addicted Dreams aus Berlin eingesprungen und haben eine gute Show abgeliefert.

Xotox wurde auf der Bühne von seiner Frau unterstützt, welche mit einer Nebeltrommel kleine Nebelgeschosse in die Menge geschlagen hat. Nachdem er darum gebeten hat, die Regler aufzudrehen, wurden Boxen und Trommelfelle ordentlich strapaziert…das kam der Musik und Tanzbarkeit sehr zu Gute!

Nachtmahr hat die Leute dann endgültig wach gerüttelt, und eine super Show mit super Stimmung abgeliefert.

Sicher warteten dann viele ungeduldig auf Saltatio Mortis, um dem Festival die Krone aufzusetzen.

 

Der Kulturpark Deutzen ist eine sehr schöne, gemütlich Location für ein Festival. Die Lage direkt am Bornaer Speicher, einem Staubecken mit Strandbad, hätten einige Festival sicher genutzt, wären es ein paar Grad mehr gewesen.

Die Zeltplätze sind sehr schön im Grünen gelegen, wer nicht Zelten wollte, konnte sich in den bunten Wagen einmieten und für ganz Harte, die dieses Jahr nicht vertreten waren, gibt es ein Hängematten-Hotel. Wer allerdings etwas später anreiste und auf dem hintersten Zeltplatz sein Lager aufschlagen musste, hatte einen weiten Weg bis zum nächsten stillen Örtchen, die Dixies hier wurden leider vergessen. Einige der Zeltplatzbewohenr baten uns das auch aufzuschreiben, damit sie nächstes Jahr nicht so lange Anhalten müssen und ein eigenes Dixi bekommen, wenigstens ein einziges auf dem Zeltplatz.

Zu den festinstallierten Toiletten muß ich aber auch noch etwas sagen, gleich bei meinem ersten Gang traf ich auf eine Putzkolonne, sowas ist ja nicht überall selbstverständlich und als der Herr mit dem Eimer mein Erstaunen sah, kam nur kurz- was muß, das muß.

Klein, aber gemütlich, ist auch der Mittelaltermarkt, auf dem einige Festivalbesucher das Angebot warmen Mets, dankbar annahmen, um sich Abends die kalten Glieder zu wärmen.

Die Bühne hier war jedoch so klein, das Qntal sichtlich Mühe hatte, sich samt Instrumenten darauf unterzubringen, der Versuch scheiterte…die Hälfte der Band saß vor der Bühne. Was ihrem Auftritt jedoch wenig schadete, die Show war perfekt, wie immer.

Sein Geschäftskonzept sollte allerdings der Waffelbäcker mittleren Alters auf dem Mittelaltermarkt noch einmal überdenken, Anpreisen tut er leckere, heiße Waffeln, bekommen tut man, nach unglaublich kurzer Zeit, lauwarme Waffeln mittleren Alters, die man als Shuriken verwenden könnte, Knäckebrot ist weich dagegen. Wir vermuteten einstimmig, aufgebacken vom Vortag.

 

Trotz der kleineren unbedeutenden "Mäckchen" war die Meinung so ziemlich aller Besucher, das Festival war so gut… daß ein wiederkommen 2011 schon zu
m Gespräch stand, obwohl das Gelände noch garnicht verlassen war.

Die Stimmung auf dem Festival war, auch Dank des durchgehenden Sonnenscheins und trotz der nächtlichen Kälte, wie sie nicht besser hätte sein können und somit müssen auch wir gestehen, das war es leider schon wieder…. das 5. NCN-Festival.

 

Bericht: Nathalie Engeldinger

Bilder zum Festival findet ihr in der Galerie

 

 

 

 

 

Bandauswahl 2010

Freitag 03.09.2010 Samstag 04.09.2010 Sonntag 05.09.2010
     
Die Art
Chrom Girls Under Glass
In The Nursery
Diorama Latexxx Teens
Iris
IC 434 Leaether Strip
Patenbrigade Wolff Implant Modcom
Tenek Klimt 1819 Star Industry

Lola Angst Saltatio Mortis
  Megaherz XOTOX
  Qntal
  Spetsnaz  

Suicide Commando
 

Weitere Informationen

Termin: 03. – 05.09.2010

Ort: 04574 Deutzen

Location: Kulturpark

Homepage: http://www.nocturnal-culture-night.de/

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Nocturnal Culture Night 2010 - Review

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