Blackfield Festival

Marcel
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Blackfield Festival 2012

Zum fünften Mal wurde das Blackfield Festival in Gelsenkirchen mitten im Ruhrgebiet veranstaltet. Das Amphitheater im Nordsternpark wurde, wie in den Jahren zuvor, als Kulisse gewählt. Direkt am Rhein-Herne-Kanal, dort, wo einst die Kohlefrachter beladen wurden, hatten die Besucher von allen Plätzen einen freien Blick zur Bühne. Die Bühne befindet sich mitten im Wasser, scheint auf dem Kanal zu schwimmen und im Hintergrund ziehen leise die Schiffe vorbei… eine wundervoll Kulisse für ein Festival. Und spätestens zu Oomph waren am Samstag alle Plätze besetzt und ob stehend oder sitzend wurde zu den Klängen getanzt und die letzten Stunden des schönen Wetters genossen, bevor es sich am Sonntag ändern sollte und somit die Tradition von einem schönen und einem verregneten Tag auf diesem Festival weitergeführt wurde.

 

Aber ich möchte gar nicht zu viel vorwegnehmen und meinen Bericht schon viel eher beginnen lassen.

 

Tag 1

Recht früh machte ich mich mit meiner Freundin und gleichzeitig Fotografin am Samstag auf den Weg zum Festival. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, war die Verbindung recht gut und die Busse waren schon früh voller “Schwarzfahrern”. Wir mussten noch unsere Presse Tickets holen und wollten pünktlich zu X-Divide um 11:00 Uhr an der Hauptbühne stehen. Leider mussten wir an der Kasse erfahren das es keinen Fotograben-Pass für uns gab und auch das Argument „Dafür gibt es auch kein Fotolimit„ konnte das nicht ausbügeln. Aber dennoch waren wir pünktlich zu „Sympathy“, dem ersten Lied des Tages da. Sänger Eric fragte ins Publikum „Seid ihr schon gut drauf?“ und die ersten Besucher jubelten und weiter ging es mit „My Love is…“ Nach dem Song fragte Keyboarder und Moderator des Blackfield Festivals Jens die Anwesenden Frühaufsteher: „Kennt hier jemand noch Nam Nam Bulu?“ was lautstark bejaht wurde, worauf Jens antwortete:“ Oh, doch noch drei Leute, hier ist Nam Nam Bulu!“ was mit einem lauten „Jaaaa!“ Seitens des Publikums begleitet wurde, und „Now Or Never“ begann, gefolgt von „Forever“. Zum Schluss gab es noch ein neues Lied, was angeblich erst kurz vor dem Auftritt fertig geschrieben wurde. Um 11:25 Uhr war es dann vorbei und X-Divide verließen, begleitet von Applaus, die Bühne.

 

 

 

Während der Umbaupause sind wir schon mal an den Verkaufsständen vorbei geschlendert, da um die Uhrzeit das Gelände doch noch recht leer war und man in Ruhe das große Angebot an Accessoires und Kleidung bewundern konnte.

Um 11:45Uhr wurden dann nach dem Soundchek, The Exploding Boy von Moderator Jens angekündigt. Die Schweden spielten ihre sieben Songs, die sehr an The Cure mit Punk-Rock-Elementen erinnerten. Sänger Johan bedankte sich mit den Worten „Thank you Amigos!“ und um 12:15 verließen sie dann auch schon wieder die Bühne.

Um 12:30 kamen dann Pakt auf die Bühne und am Rande beginnen die ersten Autogrammstunden. Chris und Gio begannen ihren Bühnenauftritt mit „Revolution“, und sie haben es nicht geschafft das Publikum mitzureißen. Auch mit dem nächsten Song „Freiheit“ ist der Funke nicht übergesprungen. Nach „Egoshooter“, „All Reminds Me“, „Angriff“ und „Lichterloh“, endete der nicht sehr überzeugende Auftritt von Pakt um 13:00Uhr.

Während der Soundcheks für She Wants Revenge stärkten wir uns an der doch ganz guten Auswahl von Fressbuden.

Um ca. halb Zwei kam die Band unter Beifall auf die Bühne. Mittlerweile füllten sich auch die Treppen des Amphitheaters und wir saßen in Mitte der Masse in der Sonne und genossen das Wetter zu den Klängen von She wants Revange. Der Auftritt war ein Genuss und hat mich vollkommen überzeugt. Um 14 Uhr war es dann leider schon wieder vorbei und man wartete auf Grendel, die als nächstes auf dem Plan standen.

 

Mit „Harsh Generation“ begann der Auftritt pünktlich um 14:30. Die Menge im Innenraum tanzte zu „Soilbleed“, „One Eight Zero“ und auch dem neuen Titel „Timewave Zero“. Zu „Hate This“ gab es dann noch eine „Funkensprüh-Einlage“ von einer hübschen Blondine, die mit einer Flex eine Metallplatte an ihrem Körper bearbeitete. Als besonderes Highlight betrat sie zum letzten Lied der Holländer die Bühne. Die Show endete dann um 15:10 und wir nahmen uns vor den Mittelaltermarkt zu erkunden. Der kleine Markt befand sich zusammen mit der zweiten Bühne außerhalb des Hauptgeländes. Hier gab es allerlei Leckereien und man konnte zu der Musik die aus dem Zelt dröhnte noch eine kleine Stärkung genießen.

 

 

 

Auf den nächsten Akt der Hauptbühne habe ich mich schon sehr gefreut, weshalb unser Besuch auf dem Markt vorerst nur sehr kurz war. Ich wollte End of Green gerne von Anfang bis Ende sehen. Um 15.40Uhr war es dann so weit und die Stuttgarter betraten die Bühne. Es war eine super Show und die Band hatte das Publikum in ihren Bann gezogen. Sehr schön war auch zu beobachten wie die Massen zur Autogrammstunde von VNV Nation, die Headliner am Abend sein sollten, pilgerten und an der Bühne vorbeizogen. Um 16:25 wurde es dann erst einmal wieder etwas leiser ums Theater, aber nur für kurze Zeit. Denn um 16:45 stand Jens schon wieder auf der Bühne und kündigte den nächsten Akt mit folgenden Worten an: „ Die nächste Band gibt’s seit 2000 eigentlich nicht mehr, aber heute sind sie hier und gehen 2013 wieder auf Tour! Hier sind Dreadful Shadows!“. Sven Friedrich betrat mit der Band die Bühne. Recht schnell merkte man das Dreadful Shadows gerne covern. So folgte nach „Burning The Shrouds“ „New Order – True Faith“. Zum Ende der Show wurde verkündet das man zwar eigentlich keine Show mit einer Coverversion enden lässt, trotzdem spielten sie dann „Twist In My Sobriety“. Sven Friedrich schaute nach dem Lied in die Menge und stellte fest: „Hier ist ein Plan auf dem steht wie lange wir noch spielen dürfen und obwohl wir unser letztes Lied schon gespielt haben, haben wir noch 6 Minuten.“ So beendeten sie ihren Auftritt nicht mit einer, sondern zwei Coverversionen und spielten noch „Hurts.“ Der Menge gefiel es und es hielt kaum noch jemanden auf den Sitzen, bis dann um 17:40 wirklich Schluss war.

 

Wir nutzten die Zeit, um uns weiter auf dem Mittelaltermarkt umzusehen. Mir fiel auf, dass ein großes Schaulaufen in aufwändigen Kostümen ausblieb. Dies wurde mir auch von einigen bekannten Gesichtern bestätigt, die man sonst fast immer aufgestylt antrifft. Das Ganze spricht sehr dafür, dass es den meisten Besuchern mehr um die Musik ging als um das „Sehen und Gesehen werden“.

 

Um 18:15 kamen Erk und Racso auf die Bühne und der Auftritt von Hocico begann. Ich konnte von meinem Platz auf den Treppen sehr schön die Cybers am Rand der großen Masse vor der Bühne tanzen sehen. Mit „Blasphemies“ wurde der Menge eingeheizt, gefolgt von „Bloodshed“ und noch einigen anderen Liedern. Im Ganzen kann man auch hier von einem sehr gelungenen Auftritt der Mexikaner sprechen. Um 19:05 wurde es dann noch einmal voll in der Fressmeile. Der Großteil deckte sich mit Getränken für den nächsten Auftritt ein und wer nicht schnell genug war, so wie wir, bekam keinen Sitzplatz mehr und musste dann auf den Treppen stehen bleiben.

 

Zu Oomph! Wurde es wirklich sehr voll und man hatte das Gefühl, dass sich die Besucherzahl in den letzten Minuten verdoppelt hatte. Um 19:45 Uhr ertönte dann das Schiffshorn, gefolgt von Möwengeschrei, welches die Band auf die Bühne begleitete. Dero war im Gesicht bemalt und alle trugen Seemanns Kleidung. Mit „Unzerstörbar“ begann ein wunderbarer Auftritt von Oomph!, die das Publikum immer wieder aufforderten mitzusingen. Neben „Mein Schatz“ und „Bis der Spiegel zerbricht“ kam noch der Song „Niemand“, bei dem Dero ins Publikum sprang. Danach wurden noch einige Besucher über die Menge zur Bühne getragen, was die super Stimmung widerspiegelte. Oomph! forderte die Menge noch zu einem „Oldshool-Mosh“ auf, wie es Frontmann Dero so schön bezeichnete. Auch zum schunkeln forderte man die „älteren Herrschaften“ auf den Sitzplätzen auf. Es stimmte einfach alles, die Show war sehr gelungen und endete damit, das man zusammen nach guter alter Monty Python Art „Always Look On The Bright Side Of Life“ sang.

 

Nun ging es darum sich noch ein freies Plätzchen zu suchen. Was sich als gar nicht so einfach erwies. Man merkte, dass das Blackfield Festival ausverkauft war. Zum ersten Mal und pünktlich zum 5 jährigen Jubiläum, sei nebenbei erwähnt. Der Headliner VNV Nation stand in den Startlöchern, um den eh schon so schönen Tag abzurunden. Um 21:25 wurde die Bühne dann dunkel, das Intro „On air“ begann und der Countdown auf der Leinwand zählte runter. Als erstes Lied wählte man „Chrome“ und spätestens zu „Space and Time“ habe ich niemanden mehr sitzen gesehen. Mit „Sentinel“ und „Illusion“ wurde es dann etwas ruhiger, aber nur um mit „Standing“ und „Epicentre“ dann wieder Vollgas zu geben. Mit „Control“ schien die eh schon sehr gute Stimmung, noch besser zu werden. Nach ca. einer Stunde ging die Band von der Bühne, aber nur um nach „Zugaben Rufen“ wieder zu kommen. Es gab noch gut eine halbe Stunde Zugabe, in der Ronan das Publikum immer wieder aufforderte noch lauter mit zu singen. Zu guter Letzt gab es dann „Perpetual“ und das ganze Publikum sang mit Ronan und Mark um die Wette bis die Musik verklang und nur noch Beifall überblieb. Damit endete dann auch unser erster Tag auf dem Blackfield Festival. Und der Zweite musste noch besser werden, schließlich spielten Sonntag erst die Bands die mich wirklich interessierten.

Tag 2

Wir sind früh aus den Federn, um uns noch ein schönes Sonntagsfrühstück zu gönnen, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Gelsenkirchen machten. Schon im Bus ist uns aufgefallen, dass es zwar dunkel war, diesmal aber weniger von den Menschen her, als mehr vom Wetter. Was mir vor dem Eingang aber schon sehr positiv auffiel: Es wurden über Nacht mehr Dixi-Klos aufgestellt. Vor dem Haupteingang gab es zwar nie eine Schlange um rein zu kommen. Dafür eine umso Größere vor den zwei Dixis im Eingangsbereich.

Pünktlich um 11:00Uhr eröffnete Culture Kultür mit dem Song „I found you“ den bis dato noch nicht ganz so verregneten zweiten Tag des Festivals. Sänger Salva schaute anfangs recht skeptisch aufgrund der wenigen Besucher und wirkte unbeholfen; was die Stimmung aber nicht dr&u
uml;ckte und nach dem ersten Applaus taute der Spanier sichtlich auf. Der Platz vor der Bühne füllte sich und die Stimmung auf der Bühne wurde auch immer besser, bis es zum letzten Lied „Promised Land Blues“ kam.

 

Der Umbau zu Stahlmann dauerte etwas länger als geplant, was wohl an technischen Problemen lag. Davon gab es an dem Tag aufgrund des Regens wohl noch mehr wie mir nachher zu Ohren kam. Vor dem Auftritt setzte der Regen noch eins drauf und der Großteil der Besucher suchte sich ein trockenes Plätzchen vor der zum Teil überdachten Bühne. Der Rest packte die Regenschirme und -jacken aus, oder man kaufte sich noch schnell einen Regenponcho auf dem Gelände. Nur wenige standen “ungeschützt” im Regen als Stahlmann die Bühne betrat. Mart schaffte es wie fast immer das Publikum mitzureißen und so wurde eine frühmorgendliche Tanzparty gefeiert zu den Klängen von „Stahlmann“ und „Kaltes Herz“, aber auch „Hass Mich…Lieb Mich“, „Mein Leib“ , „Stahlwittchen“, „Spring Nicht“ und „Tanzmaschine“ wurden bis um 12:15Uhr zum Besten gegeben.

 

 

 

Mit etwas Verspätung ging es dann um 12:35 weiter. Jens kam auf die Bühne und moderierte die nächste Band Solitary Experiments an. Sänger Dennis kam mit einer „Bauchtrommel“ auf die Bühne und „Odysee Of Mind“ war ihr erster Song. Die Band die normal aus 4 Musikern besteht, stand zu sechst auf der Bühne, warum und wer die anderen beiden waren, ist mir immer noch ein Rätsel. Die meisten weiblichen Besucher hatten eh nur Augen für Frank, der dann auch irgendwann sein Hemd auszog, um es den Frauen etwas wärmer werden zu lassen. Bei dem neuen Song „Trial And Error“, wurde es Frank dann noch wärmer und er zog sein Shirt ebenfalls aus. Mit „Rise And Fall“ endete die Show dann um 13:10Uhr.

20 Minute später stand dann einer meiner persönlichen Highlights auf der Bühne. Megaherz begannen ihren Auftritt mit „Jagdzeit“. Leider wurde es immer windiger, was zur Folge hatte, dass das Banner der Band irgendwann umflog. Aber man hat es schnell wieder aufgerichtet und beschwert. So konnte die Show weitergehen und um so länger das Konzert ging um so größer wurde meine Angst, dass sie „Miststück“ doch nicht mehr spielen würden. Aber dann zu guter Letzt haben sie es doch noch zum Besten gegeben. Sänger Lex hatte bestimmt nur so lange gewartet, um mich zu ärgern, da bin ich mir recht sicher.

 

Es regnete weiter als bunte Rauchschwaden den Auftritt von Funker Vogt ankündigten. Das Gelände wurde auch langsam etwas voller und die Regenschirme im Innenraum immer zahlreicher. So begann Funker Vogt mit „Fire And Forget“ und die Bunte Masse aus Regenschirmen tanzte herum. Dies sah von den Treppen sehr amüsant aus. Nach dem Song „Fabrik“ sagte Sänger Jens: „Wisst ihr, was ich vergessen hab? Lied 6!“

 

 

 

Es folgte „Hard Way“. Zum Schluss wurde nach „Tragic Hero“ noch das Keyboard zerstört.

Um 15:40 sollte dann Welle:Erdball spielen. Ich war schon sehr gespannt, da ich sie selber noch nie live gesehen habe, aber schon einiges Positives über sie gehört habe.

Alf, Honey, Frl Plastique und Frl Venus betraten die Bühne. Natürlich durfte auch das fünfte Band Mitglied der Commodore SX-64 nicht fehlen. Sie begannen mit „Wir wollen keine Menschen sein“. Nebenbei habe ich erfahren, dass in diesem Jahr der C64 seinen 30Jährigen Geburtstag feiert und ich musste feststellen, dass ich selbst nicht mehr der Jüngste bin. Dennoch konnten wir unter anderem zu „23“, „Ich stamme nicht von dieser Welt“ und „Starfighter F104G“, (wo Sänger Hony Papierflieger ins Publikum warf) tanzen. Mit „Monoton und Minimal“ endete sie Show und ich wurde nicht enttäuscht. Den Applaus, den die Band bekam, hatte sie sich wirklich verdient.

Nun kam das Überraschungshighlight des Festivals. Es war keine Band. Nein, es war der Umbau. Während man die Boxen und die Bühne mit reichlich Plane vor dem Kunstblut schützen wollte, ertönten deutsche Schlager wie „Knallrotes Gummiboot“ und „Zwei Apfelsinen im Haar“ aus den Boxen. Die Besucher tanzten und sangen amüsiert zu der eher untypischen Musik. Das anzusehen, hat mich für kurze Zeit vergessen lassen, dass es schon den ganzen Tag regnet. Als die Musik mitten im Lied leiser wurde und Jens die nächste Band ankündigen wollte, wurde zum ersten und einzigen Mal auf diesem Festival ein lautes „BUUHHH“ in Richtung Bühne gegrölt. Es galt nicht Agonize, die als nächstes spielen sollten, sondern dem Abdrehen der „schönen“ Schlagermusik. Man glaubt es kaum, aber es ist wahr und war somit mein „Nicht-Band-Highlight“.

Am Anfang war die Show von Agonoize noch recht harmlos und aufgrund der Fotografen im Graben recht unblutig. Aber pünktlich zu „Bis das Blut gefriert“ schossen die ersten Liter Kunstblut ins Publikum und es sollten noch einige folgen. Auch das Kunst-Sperma durfte natürlich nicht fehlen und so wurde auch diese Show zu einem spektakulären Teil des Festivals, bei dem es zum Ende hin auch noch aufhörte zu regnen.

Zu Saltatio Mortis kam dann sogar die Sonne ein wenig raus. Wir haben aber die Zeit genutzt, um uns die Beine zu vertreten und noch einmal die Stände zu betrachten und etwas einzukaufen. Saltaio Mortis haben wir letztes Jahr fünfmal gesehen und so verzeiht mir, dass ich sie diesmal ausgelassen habe. Aussagen andere Besucher und einiger Bekannter, die sich die Band angesehen haben, soll es eine überzeugende Show gewesen sein und Frontmann Alea musste mal wieder alles gegeben haben.

Wir sind in der Zeit mal ins Zelt gegangen, um uns die zweite Bühne anzuschauen, wo gerade Faun spielte. Das Zelt war aber so stickig und dunkel, dass ich mich dort nicht sehr lange aufhielt und so pünktlich zu Combichrist wieder an der Hauptbühne stand, die ihren Auftritt von vor einem Jahr n
achholten. Letztes Jahr hatten sie ihre Show vorzeitig, aufgrund von technischen Problemen, nach zwei Liedern abgebrochen, aber sie machten es dieses Jahr wieder gut und spielten unter anderem

Blut Royal“ „Get Your Body Beat“ und „All Pain Is Gone“. Zu „They“ ging Andy in den Graben in Richtung Publikum. Mit „Never Surrender“ beendeten sie diesmal ihre Show mit ganzer Spielzeit.

Nun ging es an den letzten Umbau des Festivals und mit ca. 10 Minuten Verspätung kamen dann In Extremo als Headliner des Sonntags auf die Bühne. Auch wenn es nicht so voll war wie am Samstag war die Stimmung nicht weniger gut. Die Masse tanzte zu den Klängen von „Küss mich“ „Flaschenpost“ und „Mein rasendes Herz“. Mir wurde gesagt, dass die letzten Auftritte von In Extremo nicht so toll gewesen sein sollen, was für diesen Abend jedoch nicht zutraf. Auch wenn ich einige Lieder gerne noch von ihnen gehört hätte, war es ein guter Auftritt und ein schöner Abschluss für das Blackfield Festivals 2012.

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