De Vision – noob

Marcel
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POPoNAUT - Mikrofon/gelb

Auch auf ihrer neuen CD „Noob“ sind sich De/Vision treu geblieben. In gewohnter Manier präsentieren sie 12 düstere, melancholische Dark-Elektro-Pop Songs und schaffen eine schwebende, wehmütig-sehnsuchtsvolle Atmosphäre, die zum Verweilen und Träumen einlädt. Wirkt das Album auf den ersten Blick auch recht eingängig und mag leicht verdaulich scheinen, so dringt es doch unbemerkt sehr tief ein und die Emotionen schlagen hinterrücks zu. Im Gegensatz zu den älteren Stücken sind die einzelnen Tracks größtenteils sehr ruhig und tragend, stellenweise auch weniger düster, dennoch zieht sich die Melancholie wie ein roter Faden durchs Album und tritt oft bei den musikalisch fröhlicher umgesetzten Songs noch deutlicher zu Tage. Das Album beginnt recht langsam, dann werden die Songs etwas schneller und härter. Insbesondere bei „Live Is Suffering“ wird die Tragik der Lyrics durch die eher heitere Melodie deutlich verstärkt und die Stimme des Sängers reißt den Hörer richtig mit. Auch das nachfolgende „Death Of Me“ gehört zu den schnelleren Stücken. Musik und Stimme ergänzen sich perfekt, ergreifen den Hörer zunächst langsam, um ihn dann komplett einzuwickeln und zu entführen. Dieser Aufbau kumuliert dann in „Flavour Of The Week“, dem definitiv tanzbarsten Song des Albums, der auch positiver und weniger melancholisch wirkt als die übrigen Tracks. Danach werden die Lieder wieder ruhiger, schwebender, verträumter, und die Schwermut und Melancholie erreicht einen weiteren Höhepunkt mit „See What I See“. Auch im weiteren Verlauf bleibt der geneigte Hörer in dieser Atmosphäre gefangen und wird das Album wohl gerne einfach auf Repeat stellen und weiterträumen.

Tracklist:

1. What You Deserve (03:37)
2. Obsolete (03:58)
3. Nine Lives (03:49)
4. Life Is Suffering (04:18)
5. Death Of Me (04:04)
6. Flavour Of The Week (03:49)
7. Deep Blue (04:32)
8. Love Will find A Way [Noob-Version] (04:28)
9. See What I See (05:08)
10. Living Fast, Dying Young (04:07)
11. The Far Side Of The Moon (04:33)
12. What It Feels Like (04:06)
13. The Enemy Inside (03:46)
 

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