Mera Luna

Marcel
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POPoNAUT - Mikrofon/gelb

Mera Luna 2004
-Der Raport-

Samstag morgen 07.August 2.00Uhr
Unsere Reise nach Hildesheim auf das wohl größte schwarze Festival beginnt.
Nach 6Stunden Fahrt (eine Pause an einer Raststätte mit Duschen inbegriffen) erreichen wir den Flugplatz in Hildesheim.

Angekommen auf dem Parkplatz des Festivals machten wir uns auf den Weg um unseren Reservierten Platz auf dem Zeltplatz zu besetzen. Nach einem kurzem und recht sinnlosen Kampf mit unserem Zelt (Anmerkung. Des Schreibers: Das Zelt hatt verloren ) begaben wir uns auf die Suche nach der sogenannten Blackbox wo wir unsere Pressepässe erhalten sollten. Was sich so einfach anhört erwies sich trotz ausführlichen Plans als eine Art Orientierungslauf über das komplette Gelände da leider keiner der Ordner die wir ansprachen einen Plan hatte wo wir den hinmüssten.
Nach gut einer dreiviertel Stunde war es dann allerdings geschafft und wir erhielten nach kurzem Warten die ersehnten Pässe.

Anschließend folgte das typische Abklappern der verschiedenen Bekannten in ihren Zelten bis wir dann kurz vor 11.00Uhr auf dem eigentlichen Festivalgelände standen.
Nach kurzem stöbern auf der Verkaufsmeile beschlossen wir uns langsam Richtung Main Stage zu begeben um dort den eigentlichen Start des Festivals in Augenschein zu nehmen. Welcher auch prompt um 11.00Uhr von Medusa mit der Ansage der Band Flowing Tears erfolgte.
Rund 2000 Fans versammelten sich vor der Bühne um das Mera Luna beginnen zu lassen und damit auch 2 recht angenehme Tage.

Leider müssen wir gestehen das wir dieses Konzert nicht weiter verfolgt haben da wir uns noch einmal Richtung Zelt begaben.

13.40Uhr war es dann soweit Umbra et Imago begannen ihren Gig auf der Main Stage welcher überwiegend aus Lieder ihres aktuellen Albums "Memento Mori" bestand leider kam dabei keine rechte Stimmung auf was vielleicht daran lag das es doch noch mitten am Nachmittag war und so nicht die richtige Atmosphäre versprüht wurde. Trotz alledem gab Mozart alles und wer Umbra kennt weiß auch das ihre Show jederzeit überzeugen kann.

Nach einer kurzen Umbaufase erschienen Fiddler`s Green auf der Bühne und das Gelände füllte sich immer mehr. Ich kann eigentlich dazu nur sagen das es ein sehr angenehmes Konzert war welches wir uns bei einem kühlen Bier gaben.

Aufgrund unseres doch recht engen Zeitplans versuchten wir anschließend den Hangar zu stürmen was uns allerdings aufgrund der mittlerweile doch recht großen Menschenmaßen nicht ganz so gelang. Dort angekommen kämpften wir uns durch eine kochende Halle um ASP endlich mal wieder Live zu sehen. Die Show und das Konzert war einwandfrei allerdings war die Temperatur welche im Hangar herrschte alles andere wie angenehm. ASP überzeugte wieder einmal mit ihren Clubhits und die Halle kochte und das kann man fast schon wörtlich nehmen.
Negativ hier anzumerken ist das das verlassen der Halle rund eine halbe Stunde dauerte da es irgendwie teils kein Vor oder zurück gab und unser Bedarf für den Hangar war fürs erste gedeckt.

Endlich hatten wir mal etwas Zeit uns in Ruhe der Einkaufsmeile zu widmen. Ich muss dazu sagen das Angebot sehr vielseitig war und wir uns das ein oder andere Schmankerl zulegten.
Was uns allerdings auch aufgefallen ist waren die enorm hohen Preise für das Essensangebot.

Unsere nächsten Terminpunkte bestanden aus den Autogrammstunden von "Welle: Erdball" und "Samsas Traum" wo wir uns genüsslich eindeckten. Nach einem kurzen Aufenthalt im Pressezelt begaben wir uns anschließend erst einmal wieder Richtung Zeltplatz um uns dort in Ruhe auf den Abend mit etwas Schlaf vorzubereiten.

Pünktlich für InExtremo betraten wir wieder das Festivalgelände welches nun bis zum Brechen gefüllt war. InExtremo verstand es das Publikum mit zu reißen und Within Temptation stand nichts mehr im Weg.
Sharon den Adel bezauberte wie immer durch ihre Atembezaubernde Stimme sowie natürlich durch ihr Äußeres.

So langsam neigte sich der erste Tag dem Ende und die Temperaturen auf dem Gelände wurden erträglich.
Zeit also für den Headliner des ersten Abends "Wolsheim" neben den bekannten Hits wie "The Sparrows And the Nightingales" sowie natürlich "Kein Zurück" wurden auch viele alte Stücke gespielt und einige Pärchen besannen sich auf das Gefühlsame Miteinander.
Um es kurz zu machen ein romantisches Konzert welches mit der richtigen Frau an der Seite begeisterte. (Natürlich auch ohne Frau *g*)

Nach Abschluss dieses Konzertes stand auch einer wunderschönen klaren Nacht bei Kerzenschein auf dem Zeltplatz nichts mehr im Wege.
 

Sonntag 08.August

Nach einem kurzen aber ausgiebigen Frühstück und leider ewiglangen Anstehen an den Duschen erkundeten wir wieder einmal den Zeltplatz um alte und neue Freunde zu treffen.
Anschließend führte uns der Weg wieder einmal Richtung Verkaufsstände um noch ein wenig zu stöbern und die eine oder andere Person abzulichten.
Aufgrund der auch am Sonntag herrschenden Hitze und leider keinerlei schattenspendenden Unterstellmöglichkeiten auf dem Festivalgelände beschlossen wir die folgenden Konzerte so weit wie möglich aus dem Pressezelt zu verfolgen.

Welches so weit nur für weitere Fotos von den Bands sowie den Besuchern verlassen wurde.
So hatten wir die Möglichkeit die Konzerte mit zu erleben und trotzdem einen angenehm schattigen Platz zu haben.

Funker Fogt erschienen mit ihrer altbekannten Bühnengestaltung und heizten den Besuchern erst mal richtig ein.
Ein Genuss für jedes Elektroherz welches gefolgt von Suizide Commando immer höher zum Schlagen begann.
Neben altbekannten Stücken wie zum Beispiel "Mein Herz, deine Gier" war das Programm sehr geeignet um mal wieder das Tanzbein zu schwingen.

15.25Uhr De/Vision eroberten die Bühne und bescherten ein angenehmes Konzert mit neuen und alten Stücken.

Anschließend war es Zeit für uns ein paar kühle Getränke zu uns zu nehmen und langsam aber sicher auf unseren Persönlichen Höhepunkt zu warten welcher aus "Samsas Traum" im Hangar bestand.

Samsas Traum welche sich selbst einmal durch Mastermind "Alexander Kaschte" als unangenehmste Band Deutschland bezeichnete spielte dieses Jahr das erste Mal auf dem Mera Luna Festival und schaffte es trotz kleinerer Probleme mit den Monitor Boxen eine schweiß treibende Show zu bieten. Ein kleiner Höhepunkt des ganzen war sicherlich das verschenken einiger Bandshirts an das Publikum die sich förmlich um diese rießen. Dazu gleich noch mal Gruß an unsere ehemalige Redakteurin Roses welches eines der begehrten Shirts ergattern konnte.
Leider war dieses Konzert viel zu kurz und ohne Zugabe allerdings auch ein Erlebnis der besonderen Art welches ich nicht missen möchte.

Nach verlassen des Hangars schafften wir es noch zu Covenant um das Konzert der Band noch mit zu verfolgen.

19.20Uhr Oomph! betreten
die Bühne gespannt warte ich auf die alten Hits und muss leider feststellen das keines der Lieder gespielt wird. Somit muss ich sagen das ich von diesem Konzi doch tierisch entteucht war und kein bisschen überzeugt man kann jetzt natürlich nur mutmaßen warum nur aktuelle Lieder gespielt wurden. Vielleicht lag es daran das auch eine bekannte Tageszeitung mit 4 Buchstaben von diesem Konzert berichtete.

20.50Uhr war es dann soweit Lacrimosa betraten die Bühne und mit ihnen begann eine fantastische Bühnenshow in Sachen Lichtefeckte welche durchaus zu begeistern vermag.
Unter klaren Himmel genießen wir das letzte Konzert auf diesem Festival um uns anschließend wieder auf die Heimreise zu machen.

Abschließend möchte ich mich noch gesondert bei Matthias Paetzold bedanken der uns Frage und Antwort stand sowie mir die Möglichkeit gab Samsas Traum aus aller Nähe zu fotografieren.
Natürlich auch ein Danke an alle anwesenden Bands, Servicekräfte und selbstverständlich an die Besucher welche ohne Zwischenfälle uns ein angenehmes Festival bescherten.
Einziges Makel welches uns zum Schluss noch auffiel war das die Müllchips welche man erhielt wohl wortwörtlich für den Arsch waren da das vollständige Gelände zugemüllt war.

Aber trotz alledem ein großartiges Festival und ich hoffe das wir uns nächstes Jahr wieder sehen in Hildesheim 2005.

Programm:
Samstag, 7.August 2004 Mainstage:
11.00 – 11.20 Flowing Tears
11.40 – 12.10 Saltatio Mortis
12.35 – 13.15 Epica
13.40 – 14.20 Umbra Et Imago
14.45 – 15.25 Fiddler’s Green
15.50 – 16.30 Tristania
16.55 – 17.40 The Mission
18.05 – 19.05 L’ame Immortelle
19.30 – 20.30 In Extremo
21.00 – 22.00 Within Temptation
22.30 – 24.00 Wolfsheim

Hanger:
11.20 – 11.50 Soman
12.10 – 12.50 The Eternal Afflict
13.15 – 13.55 Rotersand
14.20 – 15.00 Decoded Feedback
15.25 – 16.05 ASP
16.30 – 17.10 Icon of Coil
17.40 – 18.35 Welle Erdball
19.05 – 20.00 Dulce Liquido
20.30 – 21.30 Fixmer/Mc Carthy
22.00 – 23.00 Blutengel

Sonntag, 8. August 2004 Mainstage:
11.00 – 11.20 Warren Suicide
11.35 – 12.05 tba
12.20 – 12.55 The Fair Sex
13.10 – 13.50 Funker Vogt
14.10 – 15.00 Suicide Commando
15.25 – 16.10 De/Vision
16.35 – 17.25 Therion
17.50 – 18.50 Covenant
19.20 – 20.20 Oomph!
20.50 – 22.00 Lacrimosa

Hanger:
11.20 – 11.40 Cold
12.05 – 12.35 Elis
12.55 – 13.20 Chamber
13.50 – 14.30 Pink Turns Blue
15.00 – 15.40 Schandmaul
16.10 – 16.55 Gothminister
17.25 – 18.20 Samsas Traum
18.50 – 19.50 The Faith and the Muse
20.20 – 21.20 Anne Clark

 

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